Satzung

Die Deutsche RS Klassen Vereinigung wurde am 03.03.2017 vom Amtsgericht Bonn unter VR 10181 mit folgender Satzung eingetragen:

Satzung
der Deutschen RS Klassen Vereinigung (DRSKV) vom 22.01.2017

 1 Name
Der Verein trägt den Namen „Deutsche RS Klassen Vereinigung“ abgekürzt „DRSKV“, nach Eintragung beim zuständigen Amtsgericht mit dem Zusatz „e.V.“

 2 Sitz
Sitz des Vereins ist Bonn.  

Der Verein unterhält seinen Verwaltungssitz am Sitz des 1. Vorsitzenden. Die Klassenvereinigung soll beim zuständigen Amtsgericht eingetragen werden. Das Geschäftsjahr der Klassenvereinigung entspricht dem Kalenderjahr.

 3 Vereinszweck
Die Klassenvereinigung (DRSKV) verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung in der jeweils geltenden Fassung. Die Deutsche RS-Klassen Vereinigung ist selbstlos tätig und verfolgt keine in erster Linie eigenwirtschaftlichen Zwecke.
Die Klassenvereinigung verwirklicht ihren Zweck durch Pflege und Förderung des altersübergreifenden Segelsports.        
Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden Die Tätigkeit der Organe der Vereinigung ist ehrenamtlich und unentgeltlich. Die mit der Klassenführung verbundenen Kosten und Aufwandsentschädigungen werden nach den gesetzlichen Bestimmungen erstattet.

4 Kernaufgaben
Die DRSKV erfüllt diese Zwecke insbesondere durch Ausübung folgender Kernaufgaben:

  • Aufbau und Führung von Segelklassen insbesondere des Herstellers „RS Sailing“.
  • Mitgliedschaft im übergeordneten nationalen Sportverband (Deutscher Segler Verband) und die Vertretung der Interessen dieser Klassen und ihrer Mitglieder darin.
  • Mitgliedschaft in übergeordneten internationalen Klassenvereinigungen und die Vertretung der Interessen der DRSKV Mitglieder darin.
  • Vertretung der dieser Klassen und Segler gegenüber Herstellern und Vertrieb
  • Entwicklung der vertretenen Klassen zu sportlich national und international voll anerkannten Segelklassen
  • die Förderung der Verbreitung dieser Klassen in Deutschland
  • Schaffung eines sport-und wettbewerbsorientierten Umfeldes für die Aktiven
  • die Organisation von Regatta- und Eventserien im Bundesgebiet und darüber hinaus
  • Unterstützung der Veranstalter bei der Ausrichtung von Regatten und Event
  • Aufbau und Pflege eines Regelwerks für die Sportausübung in Anlehnung an die Regeln der nationalen Verbände und internationalen Klassenorganisationen, Führung von Regattakalendern und Ranglisten
  • Planung, Organisation und Realisierung von Schulungs- Ausbildungs- und Trainingsmaßnahmen sowie von Betreuungs- und Coaching- Programmen zu nationalen und internationalen Veranstaltungen
  • Förderung und Unterstützung der Teilnahme Deutscher Sportler an internationalen Events und Bewerbung für die Ausrichtung von solchen Events in Deutschland

Die Klassenvereinigung ist kein Organ von Hersteller oder Vertreiber und sieht sich ausschließlich als Organisation und Vertretung der aktiven Segler und Ihres sportlichen, familiären und organisatorischen Umfeldes. Die Klassenvereinigung nimmt das Grundgesetz und die Ordnungsvorschriften des Deutschen Segler Verbandes zur Kenntnis und verpflichtet sich, das Verbandsrecht des DSV zu befolgen

 5 Organe der Vereinigung
Die Vereinigung hat folgende Organe:
– Hauptversammlung
– Vorstand
– Beirat
– Klassen
– Jugendversammlung

 6 Mitgliedschaft
Mitglied der Klassenvereinigung können natürliche und juristische Personen werden. Es wird zwischen Vollmitgliedern und aktiven Mitgliedern unterschieden. Die Mitgliedschaften unterscheiden sich durch Beitragshöhe und Stimmberechtigung. 
Die aktive Mitgliedschaft beginnt mit der Beantragung der Mitgliedschaft und Zahlung des ersten Beitrages.
Zur Erlangung der Vollmitgliedschaft bedarf es eines begründeten Antrages und der mehrheitlichen Zustimmung von Vorstand und Beirat. Der Vorstand und die Mitglieder des Beirates werden mit ihrer Wahl für die Dauer ihrer Amtszeit automatisch zu stimmberechtigten Vollmitgliedern der DRSKV.  Art und Umfang der Mitgliedschaften sowie die Höhe der Mitgliedsbeiträge werden in einer Mitglieds- und Beitragsordnung geregelt.

7 Versammlungen, Sitzungen, Abstimmungen
Die Hauptversammlung und die Jugendversammlung  sollen an einem zentralen Ort oder in Zusammenhang mit einem bedeutenden sportlichen Ereignis wie der Deutschen Meisterschaft oder der Leitmesse „Boot“ in Düsseldorf stattfinden. Mindestens vier Wochen vor Durchführung solch einer Versammlung sind alle Mitglieder über Zeitpunkt, Ort und die vorgesehene Tagesordnung zu informieren. Eine fristgerechte Einladung per E-Mail oder fristgerechte Veröffentlichung auf der Internetseite der DRSKV genügen.

Innerhalb einer Woche nach Veröffentlichung der Einladung darf jedes stimmberechtigte Mitglied konkrete und begründete Entscheidungsanträge zur Versammlung oder deren Tagesordnung stellen. Eine endgültige Tagesordnung unter Angabe dieser Anträge und Begründungen muss bis spätestens sieben Tage vor der Versammlung auf der Internetseite der DRSKV veröffentlicht werden.

Alle Versammlungen im Rahmen dieser Satzung beschließen im Allgemeinen mit absoluter Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Stimmenthaltungen und nicht eindeutige oder ungültige Stimmen bleiben bei allen Abstimmungen außer Betracht und werden gewertet wie nicht anwesend oder nicht abgegeben. Es gilt die Mehrheit der korrekt und klar abgegebenen Stimmen. Stehen mehr als zwei Optionen oder Kandidaten zur Wahl, entscheidet sofern nicht im ersten Wahlgang erreicht, die absolute Mehrheit in einer Stichwahl zwischen den beiden Optionen oder Kandidaten mit den meisten Stimmen des vorherigen Wahlganges. Bei jeder Stimmgleichheit entscheidet das Votum des Vorstandes oder bei Abwesenheit seines Vertreters. Führt dieses Votum schon im ersten Wahlgang zur einer absoluten Mehrheit, entfällt die Stichwahl.

Die Gremien des Vereins wie Vorstand, Beirat oder Klassen können Beschlüsse in Sitzungen, Telefonkonferenzen oder Telefon- und Emailumfragen treffen. Dann sind keine Ladungsfristen einzuhalten. Sie sind beschlussfähig, wenn mindestens 5/10 ihrer Mitglieder teilnehmen oder in Emailumfragen eine Stimme abgeben. Äußert sich ein Mitglied nicht innerhalb einer Frist von fünf Tagen, nach Versand einer Emailumfrage, gilt seine Stimme als Enthaltung. Beschlüsse gelten als gefasst und können umgesetzt werden, sobald eingehende Stimmen eine Zustimmung Mehrheit oder Ablehnung klar dokumentieren.

8 Hauptversammlung
Mindestens einmal jährlich muss eine Hauptversammlung (HV) stattfinden.
In der HV sind alle anwesenden Vollmitglieder stimmberechtigt. Das Stimmrecht von Vollmitgliedern, die zum Tag der Versammlung das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, muss von einem Erziehungsberechtigten wahrgenommen werden. Jede sonstige Übertragung von Stimmrechten ist ausgeschlossen.
Die HV gilt als beschlussfähig, wenn mindestens 2/10 der Vollmitglieder anwesend oder vertreten sind. Aktive Mitglieder haben Rede- und Antragsrecht, jedoch kein Stimmrecht. Die Abstimmungen erfolgen im Allgemeinen offen, auf Antrag eines stimmberechtigten Anwesenden erfolgen einzelne Abstimmungen geheim.  
Die HV wählt den Vorstand, die Beiräte mit Ausnahme des Jugendsprechers, den Vorsitzenden des Beirates sowie den Kassenprüfer.Sie beschließt weiterhin die Mitglieds- und Beitragsordnung und befindet über die Anträge.

Anträge zu Satzungsänderungen, Auflösung des Vereins oder Änderung des Zwecks der Klassenvereinigung bedürfen einer qualifizierten Mehrheit. Sie gelten als angenommen, wenn sie 2/3 der abgegebenen Stimmen auf sich vereinigen.               

Die Hauptversammlung wird vom Vorstand oder seinem Vertreter geleitet. Über die HV ist von einem von der HV zu bestimmenden Protokollführer ein Protokoll zu führen. Es hat insbesondere den genauen Inhalt der gefassten Beschlüsse zu enthalten und ist vom Protokollführer und dem Vorstand oder einem Mitglied des Beirates zu unterzeichnen.

9 Vorstand
Die Klassenvereinigung wird von ihrem Vorstand geleitet. Der Vorstand im Sinne von §26 BGB besteht aus einer Person. Der Vorstand führt die Geschäfte der Vereinigung in Abstimmung mit dem Beirat und repräsentiert und vertritt die Vereinigung nach außen.

Der Vorsitzende des Beirates übt die Funktion seines Stellvertreters aus und übernimmt beim Ausscheiden des Vorstandes oder dessen Handlungsunfähigkeit dessen Amt und Funktion bis zur Neuwahl durch die folgende Hauptversammlung. Der Vorstand und der Vorsitzende des Beirates müssen volljährig sein und werden mit ihrer Wahl automatisch Vollmitglieder der DRSKV.

Der Vorstand hat Klassenvereinigung zu leiten, deren Geschäfte zu führen und das Vermögen der Klassenvereinigung zu verwalten, die Versammlungen einzuberufen, deren Beschlüsse umzusetzen und die korrekte Protokollierung sicherzustellen. Er ist berechtigt, Einzelaufgaben an Mitglieder des Beirates oder nach Abstimmung mit dem Beirat, an befähigte Dritte zu delegieren. Er ist stets alleinvertretungsberechtigt.

 10 Beirat
Dem Vorstand steht ein Beirat zur Seite. Dieser ist ein Gremium mit beratender, unterstützender und kontrollierender Funktion und besteht aus seinem Vorsitzenden, mindestens zwei weiteren volljährigen Mitgliedern und dem von der Jugendversammlung benannten Jugendsprecher, den Beiräten. Er soll die Verbreitungsgebiete und die unterschiedlichen Interessensgruppen und Klassen innerhalb der Klassenvereinigung repräsentieren.

Der Beirat dient als Bindeglied zwischen Mitgliedschaft und Vorstand außerhalb der HV. Die Anzahl der Beiräte kann in der Gründungsphase abweichen. Der erste Jugendsprecher wird von der Gründungsversammlung bestimmt.

Der Beirat besteht in der Regel aus seinem von der HV gewählten Vorsitzenden und gewählten Beiräten für           

  • die Regionalbereiche
  • den Bereich Sport-Regatta- und Ranglistenverwaltung
  • einem Vertreter jeder Klasse (von den Klassen benannt)
  • den Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Internet
  • einem Jugendsprecher (von der Jugendabteilung benannt)

Er wird von seinem Vorsitzenden geleitet. Dieser wird von der HV gewählt. Der Beirat kann von der HV auf Antrag erweitert oder beim Ausscheiden einzelner Mitglieder reduziert werden. Seine Mitglieder können weitere operative Aufgaben innerhalb der Vereinigung übernehmen. Sie haben auch bei mehreren Aufgabenfeldern in diesem Gremium nur eine Stimme. Der Beirat kann mit Zustimmung von 2/3 seiner Mitglieder für die laufende Amtsperiode weitere Personen in den Beirat berufen. Die Anzahl seiner Mitglieder sollte 1/10 der Mitgliedszahl der Vereinigung aber nicht überschreiten. Der Beirat kann sich eine eigene Geschäftsordnung geben.

Alle Mitglieder des Vereins können Handlungsanträge direkt an den Beirat stellen, der sie zeitnah mit dem Vorstand berät und darüber entscheidet. Solche Mitgliedsanträge dürfen dieser Satzung inhaltlich nicht widersprechen 

11 Klassen
Die Mitglieder bilden innerhalb der Vereinigung in Abhängigkeit der von Ihnen gesegelten oder bevorzugten Boote einzelne Interessensgruppen, die Klassen. Die DRSKV nimmt eine Klasse auf und vertritt sie, wenn sich mindestens fünf Mannschaften oder 10 Einzelpersonen dazu in der DRSKV zusammenfinden. Ein Mitglied kann höchstens zwei Klassen angehören. Zur Entscheidungsfindung und Willensbildung können sich die Klassen eine eigene Geschäftsordnung geben. Die Klassen wählen einen Vertreter der mit seiner Wahl Mitglied des Beirates der DRSKV wird.

12 Jugendversammlung
Die Jugendversammlung ist die Zusammenkunft der jugendlichen Mitglieder der Vereinigung und findet mindestens einmal jährlich im Rahmen der Leitmesse Boot oder des sportlichen Jahreshöhepunktes statt. Der Vorstand bestimmt Ort und Zeitpunkt der ersten Jugendversammlung und veröffentlicht diesen. In der Jugendversammlung sind alle Mitglieder, bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres (U19) gleich stimmberechtigt. Sie wählt den Jugendsprecher der mit seiner Wahl Mitglied des Beirates der DRSKV wird und dessen Stellvertreter immer für ein Jahr. Sie kann Anfragen oder Anträge an Vorstand und Beirat formulieren oder zu wichtigen Fragen Stellung nehmen. Sie kann sich eine eigene Geschäftsordnung geben und so alternative Abstimmungsmethoden oder Entscheidungsfindungen ermöglichen. Sofern die Jugendversammlung nicht den Ort und Zeitpunkt der folgenden Versammlung festlegt, wird diese vom Jugendsprecher einberufen.

13 Entscheidungsfindung
Außerhalb der Hauptversammlungen und für Entscheidungen, die über die Abwicklung des Tagesgeschäftes hinausgehen, ist das beschlussfassende Organ die Versammlung aus Vorstand und Beirat, der erweiterte Vorstand. Hier haben der Vorstand und alle Beiräte gleichberechtigte Stimmen. Lediglich bei Stimmengleichheit entscheidet das Votum des Vorstandes oder bei Abwesenheit oder Enthaltung seines Vertreters. Beschlüsse erfolgen in Sitzungen oder im Umlaufverfahren per E-Mail-Umfrage. Anträge sind konkret und eindeutig zu formulieren und sollen begründet werden. Sitzungen können vom Vorstand oder dem Vorsitzenden des Beirates mit den für die Hauptversammlung geltenden Regelungen und Fristen einberufen werden. Sie müssen einberufen werden, wenn insgesamt drei Beiräte unter Stellung konkreter und begründeter Entscheidungsanträge dies fordern. Sämtliche Beschlüsse sind vom Vorstand oder seinem Vertreter zu protokollieren und allen Gremiumsmitgliedern zu übersenden. Der Vorstand hat so gefasste Beschlüsse schnellst möglich umzusetzen.

14 Wahl und Erhaltung von Vorstand und Beirat
Die Amtszeit des Vorstandes und der Beiräte beträgt vier Jahre ab dem Zeitpunkt ihrer Wahl. Die Amtszeit der Jugendsprecher beträgt ein Jahr. Der Begriff „Jahr“ definiert hier den Zeitraum zwischen den Hauptversammlungen, nicht das Kalenderjahr. Der Vorstand und die Beiräte werden durch die HV einzeln gewählt. Wiederwahlen sind zulässig. Finden sich für einzelne Beiratspositionen keine Kandidaten oder diese Kandidaten keine Mehrheit oder scheiden einzelne Beiräte vorzeitig aus, bleiben die Positionen bis zur nächsten Hauptversammlung unbesetzt. Die unbesetzten Positionen werden in der nächsten Hauptversammlung nach dem Ausscheiden auf Antrag neu gewählt. Scheidet der Vorstand aus, wird er durch den Vorsitzenden des Beirates ersetzt. Der Beirat wählt sodann aus seiner Mitte einen neuen Vorsitzenden des Beirates. Dieser wird somit zum stellvertretenden Vorstand und Mitglied.

Der Vorstand wird sodann von der nächsten Hauptversammlung bestätigt oder neu besetzt. Fällt die Anzahl der Beiratsmitglieder durch Ausscheiden eines Mitgliedes unter drei Mitglieder, muss das Gremium aus Vorstand und verbliebenem Beirat mit einfacher Mehrheit Ersatzbeiratsmitglied(er) bestimmen, so dass der Beirat wieder aus drei Mitgliedern besteht. Gelingt dies nicht, bleibt die Position bis zur nächsten HV unbesetzt. Scheidet der Jugendsprecher aus dem Beirat aus, tritt sein von der Jugendversammlung gewählter Vertreter an seine Stelle.

15 Vereinsvermögen und Finanzen
Das Vermögen des Vereins steht dem Verein zur Erfüllung der in §3 und §4 bezeichneten Zwecke und Aufgaben zur Verfügung. Über die Verwendung befindet der Vorstand in Abstimmung mit dem Beirat.  Mittel des Vereins und etwaige Überschüsse dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Die Organe des Vereins arbeiten ehrenamtlich. Die mit der Klassenführung verbundenen Kosten und Aufwandsentschädigungen werden jedoch nach den gesetzlichen Bestimmungen erstattet.

Der Vorstand verwaltet Kasse und Vereinskonten, führt Buch über alle Einnahmen und Ausgaben und erstellt die Abschlüsse.  Er nimmt alle Zahlungen für den Verein entgegen und leistet die notwendigen Zahlungen für Vereinszwecke. Ausgaben außerhalb der Tagesgeschäftes und/oder Einzelausgaben über 2.500 € bedürfen der Zustimmung des Beirates. Der Vorstand kann diese Aufgaben operativ an ein anderes Beiratsmitglied oder eine andere dazu befähigte Person delegieren. Die Kassenführung wird von einem durch die HV bestimmten Kassenprüfer geprüft. Der Kassenprüfer erstattet der Hauptversammlung Bericht.

 16 Austritt und Ausschluss
Der freiwillige Austritt aus der Klassenvereinigung kann nur zum 31.12. eines Kalenderjahres erfolgen. Die Kündigungsfrist beträgt drei Monate zum Jahresende.
Der Ausschluss aus der Klassenvereinigung erfolgt auf begründeten Antrag durch Vorstand und Beirat in gemeinsamer Beschlussfassung. Gründe für den Ausschluss sind schwere Verstößen gegen die Regeln des fairen Sports, erhebliche Gefährdung oder Verletzung der Interessen des Vereins oder Beitragsrückstand trotz zweimaliger Mahnung. Die Zahlungspflicht für alle offenen Beiträge bleibt davon unberührt. Mit dem Austritt bzw. Ausschluss verliert das Mitglied alle Rechte und Ansprüche an die Klassenvereinigung. Der Ausschluss ist, soweit dies gesetzlich zulässig ist, gerichtlich nicht anfechtbar.

17 Satzungsänderung
Änderungen der Satzung müssen auf Grundlage der gesetzlichen Bestimmungen beschlossen werden. Jede Änderung der Satzung hat der Vorstand alsbald zwecks Erlangung rechtlicher Wirksamkeit in das Vereinsregister beim zuständigen Gericht eintragen zu lassen. Im Innenverhältnis gelten die Änderungen ab dem Zeitpunkt der Beschlussfassung.  Der Vorstand ist berechtigt, auf Anforderung des Registergerichts oder der Finanzverwaltung geringfügige und nicht den Sinn der Satzung verändernde Korrekturen in der jeweiligen Satzung vorzunehmen um die Eintragung ordnungsgemäß zu ermöglichen.

18 Auflösung des Vereins
Die Auflösung der Klassenvereinigung kann nur in einer Mitgliederversammlung beschlossen werden, wenn dies von 3/10 der Vollmitglieder als Tagesordnungspunkt beantragt wurde, mindestens 5/10 der Vollmitglieder zu dieser Versammlung erschienen sind und drei Viertel der gültigen Stimmen für die Auflösung stimmen. Diese Versammlung bestimmt dann auch die Liquidatoren.
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V. und die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger oder an einen anderen von der Hauptversammlung bestimmten gemeinnützigen Verein mit gleicher oder ähnlicher Zweckbestimmung wie die DRSKV, die – es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden haben. Über eine mögliche Aufteilung entscheidet die Hauptversammlung.

19 Haftung und Versicherung
Die Klassen Vereinigung und ihre Organe haften gegenüber den Mitgliedern nicht für bei Veranstaltungen der Klassen Vereinigung oder in Ausführung vereinigungsverbundener Tätigkeit erlittenen Sach- oder Personenschäden, es sei denn, dass entsprechende Versicherungen abgeschlossen wurden. Für alle Verbindlichkeiten der Klassen Vereinigung haftet die Klassen Vereinigung ausschließlich mit dem Vereinsvermögen. Der Vorstand ist verpflichtet, das Vermögen der RS Klassen Vereinigung angemessen zu versichern sowie ggf. von den Mitgliedern eingezahlte Kapitalanteile und geleistete Sacheinlagen angemessen zu verwalten. Der Vorstand ist berechtigt, alle erforderlichen Versicherungen abzuschließen.

 20 Kommunikation
Die Kommunikation findet grundsätzlich persönlich, telefonisch oder per E-Mail statt. Die Vereinigung informiert über eine offizielle Internetseite. Alle Mitglieder müssen dem Verein zur Kommunikation eine aktive E-Mail-Adresse mitteilen und über ihre Registrierung im Internetportal aktuell halten. Mitteilungen des Vereins an diese E-Mail-Adresse gelten als zugestellt.

21 Datenschutz
Der Verein erhebt, verarbeitet und nutzt personenbezogene Daten seiner Mitglieder zur Erfüllung der gemäß dieser Satzung zulässigen Zwecke und Aufgaben, insbesondere im Rahmen der Mitgliederverwaltung.
Daten zum laufenden Sportbetrieb, wie Meldelisten, Ergebnisse oder Ranglisten können in den vereinsinternen Mitteilungen, Newslettern und auf der Webseite der DRSKV veröffentlicht sowie an Medien und die übergeordneten Verbände und Klassen übermittelt werden. Darüber hinaus veröffentlicht der Verein personenbezogene Daten und Bilder von Veranstaltungen in vereinsinternen Mitteilungen und auf seinen Webseiten.
Funktionsträger der DRSKV haben im Rahmen ihrer Tätigkeiten ebenfalls Zugang zu diesen Daten in Form von Listen oder Onlinezugängen. Sie verpflichten sich mit Amtsübernahme zur Achtung des Verwendungszwecks der Daten und zur Einhaltung des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG).      
Durch ihre Mitgliedschaft und die damit verbundene Anerkennung dieser Satzung stimmen die Mitglieder der Erhebung, Verarbeitung, Speicherung, und Nutzung ihrer personenbezogenen Daten sowie Bildern im vorgenannten Umfang zu. Sie übertragen alle Bildrechte an die DRSKV zur hier definierten Nutzung und verzichten auf jedwede Vergütung dafür.           

Die Mitglieder haben nach § 34 BDSG das Recht auf Auskunft über die zu ihrer Person gespeicherten Daten, deren Empfängern und den Zweck der Speicherung. Weiterhin haben die Mitglieder nach § 35 BDSG z.B. bei unrichtigen oder unzulässig erhobenen Daten das Recht auf Berichtigung, Löschung oder Sperrung ihrer Daten. Sie verpflichten sich, die DRSKV über tatsächliche Daten auf dem aktuellen Stand zu halten.

21 Allgemeines und Definitionen
Anträge innerhalb der Organe und Anträge seitens der Mitgliedschaft sind grundsätzlich in Schriftform, begründet und bei Bedarf unter vollständiger Nennung der Unterstützer an den Vorstand oder ein Mitglied des Beirates zu stellen. Die Schriftform gilt als gewahrt, wenn Anträge, Ladungen oder Stimmabgaben per E-Mail oder Fax übermittelt werden. Fristen werden mit dem Tag der Veröffentlichung bzw. dem Versand gewahrt. Als jugendliche Mitglieder der DRSKV gelten Mitglieder bis zum vollendeten 18. Lebensjahr. Ein Mitglied oder Amtsträger gilt als handlungsunfähig, wenn es gleich aus welchem Grund mehr als vier Wochen nicht in der Lage ist eigene Willenserklärungen oder Willenserklärungen für den Verein abzugeben, oder auf Ansprache über die bekannten Kommunikationswege nicht reagiert.

——